Weltraumaufzug mit 100.000km Kabel & polykristalline Materialien

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kurze Zusammenfassung

Wir sprechen über einen Weltraumaufzug: Eignet sich polykristallines Graphen für das 100.000 km lange Seil? Was würde der Aufzug für Transporte in den Orbit bringen – und welche gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen hätte er?

Shownotes

Turbolinks

Kapitel

(00:00) Intro
(00:23) Weltraumlift vorgestellt
(05:06) Perspektive: Persönlich / Privatperson
(16:37) Perspektive: Gesellschaft
(25:30) Perspektive: Wirtschaft
(28:21) Weltraumhäfen der Zukunft
(29:31) Glaube an den Lift
(33:43) Bedrohung für SpaceX
(36:29) Wer nutzt den Lift?
(37:52) Star Wars im All
(40:37) Brauchen wir ihn?
(41:57) Turbolinks
(48:35) Outro & Newsletter

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ausführliche Zusammenfassung (generiert mit LLM & von uns redigiert)

In dieser Folge fragen wir uns, ob ein Weltraumaufzug tatsächlich möglich wäre. Ausgangspunkt ist ein Artikel über die Arbeit des International Space Elevator Consortium (ISEC). Darin wird polykristallines Graphen als mögliches Material für das Seil genannt. Aber wäre es dafür wirklich geeignet?

Die Größenordnungen sind enorm: Das Seil müsste rund 100.000 Kilometer lang sein. Für den Bau stehen 10 bis 20 Jahre und Kosten von mindestens 14 Milliarden Euro im Raum. Zunächst wäre der Aufzug wohl für Fracht gedacht. Menschen könnten erst viele Jahre später mitfahren.

Wir sprechen auch darüber, was ein Weltraumaufzug praktisch verändern könnte. Transporte in den Orbit könnten deutlich günstiger und möglicherweise sicherer werden als mit Raketen. Das wäre interessant für die Forschung, die Raumfahrtlogistik, Mondbasen, den Rohstoffabbau und die Produktion im All.

Gleichzeitig fragen wir uns, wer Zugang zu so einem System hätte. Würden vor allem sehr wohlhabende Menschen davon profitieren? Wie gingen wir mit Weltraumschrott um? Und wie würden sich bestehende Raumfahrtunternehmen darauf einstellen?

Zum Schluss schauen wir auf die Kardaschow-Skala. Ein funktionierender Weltraumaufzug könnte die Raumfahrt stark verändern. Von einer hohen Zivilisationsstufe wären wir nach dieser Skala trotzdem noch weit entfernt.

Transkript (unredigiert)

Luke

Hi, du hörst mal wieder Letztes.de, den Podcast, in dem wir Technik-News kritisch beleuchten und uns immer fragen, was bedeuten diese ganzen Innovationen für dich, für die Gesellschaft und für die Wirtschaft? Hi, Em.

Em

Hi, Lukas. Ich freue mich.

Luke

Ich mich auch. Und wie immer haben wir uns ein Thema rausgesucht, was uns beide total fasziniert und Und in Spannung versetzt.

Em

Yes, sir. Wir haben was mitgebracht für euch.

Luke

Genau.

Em

Und zwar haben wir in unserem Rucksack, wir haben einen Rucksack mit einem speziellen Thema. Und zwar geht es heute um Polykristallines Graphen. Ein Mega-Werkstoff, der einer ganz neuen Funktion zugeführt werden soll. Jetzt zäume ich das Pferd ein bisschen so von hinten auf, aber worum geht es? Also es geht tatsächlich um einen Space-Aufzug. Es geht im Speziellen um das International Space Elevator-Konsortium, kurz ISEC. Die haben einen neuen Stoff, und zwar polykristallines Graphen. Halten es für einen aussichtsreichen Kandidaten, um es als Seil eines Weltraumlifts zu nutzen. Und wir haben uns hier auf einen Artikel von WinFuture aus dem September 226, bezogen, der dann in der New York Times veröffentlicht wurde. Den Link hat Luke freundlicherweise geteilt und als ich den Artikel gelesen habe, war es sofort super spannend für mich. Ich habe damals schon von diesem Elevator von Google gehört und fand das super interessant. Also diese Idee, einen Weltraumaufzug zu installieren, ist nicht ganz neu, muss man dazu sagen. Der geistert schon seit einigen Jahren oder vielleicht sogar Jahrzehnten in den Köpfen und im Internet herum. Im Internet, würde Luke jetzt sagen. Und jetzt scheint sich diese Situation insofern aufzuklären, dass ein neuer Stoff, der in der Lage sein könnte, diese Distanzen überhaupt zu überwinden, hier das Rennen zu machen scheint. Und das ist dieses polykristalline Graphen.

Luke

Und um jetzt nochmal so mit so ein paar anderen Zahlen da um sich zu werfen, Also... Dieses Kabel in Anführungsstrichen, Kabel ist wahrscheinlich ein falsches Wort, die nennen das hier Seil oder Cable, aber am Ende wird es nicht nur ein dünnes Kabel sein irgendwie, sondern das wird natürlich irgendwie aus verschiedenen Dingen bestehen müssen, weil naja, absturzsicher und beziehungsweise redundant irgendwie und so. Ich glaube, ihr wisst, was ich meine. Also an einem Kabel irgendwie da sowas hochzuziehen und nicht irgendwie ein Backup zu haben, falls es dann nochmal kaputt geht oder irgendwie sich ausdehnt oder es irgendwo irgendwas brennt oder was auch immer. Also es wäre wahrscheinlich sehr fahrlässig. Naja, anyway, also was man benötigen würde, um das wirklich zu etablieren, wären ungefähr 100.000 Kilometer Für dieses Kabel oder für dieses Seil, für dieses Element, was einen da hochbringen würde. Und Stand heute geht man davon aus, dass der Bau mindestens noch 10 bis 20 Jahre dauern würde und 14 Milliarden Euro Minimum kosten würde. Wer weiß, wo auch immer das Geld herkommen soll, aber naja gut. Also sagen wir mal fast forward, 20 Jahre später, 14 Milliarden Euro ärmer, dann könnte man anfangen, so Kram da hoch zu transportieren, haben Sie gesagt? Das ist so die Idee von dem ISAC, dass man dann anfangen könnte, Güter hoch zu transportieren. Und erst weitere 15 bis 20 Jahre danach würde man dann mal anfangen mit Menschen.

Em

Ja, crazy estimations. Also so, warum gerade 100.000 Kilometer? Die Information, die wir aus dem Artikel haben, ist, dass dieses Kabel vom Äquator irgendwie ganz weit über die, stationäre Umlaufbahn hinausgehen soll und da soll es dann auch ein Gegengewicht geben, was diese Spannung halt hält und dann so eine elektrische Kabine, die Climber genannt werden in dem Artikel, die dann möglichst effizient, ohne speziellen Treibstoff mitzuführen, an diesen Seilen langfahren würden. Das ist die Idee. Und wenn man dann von diesen Zahlen hört, wie 14, 15 Milliarden US-Dollar oder Euros und wie 15 bis 20 Jahre, bis der erste Mensch da transportiert werden kann, vollkommen unvorstellbar heutzutage. Erstmal weiß man nicht, ob die Kosten explodieren werden. Es gibt ja so eine Art klassische Inflation auch hier. Und die Estimations, keine Ahnung, ob die stimmen oder nicht. Und auch das Thema Menschentransport in 15 bis 20 Jahren, wir wissen nicht mal, was in drei Jahren mit der KI sein wird. Aber ja, Da hat sich jemand getraut, diese Zahlen in den Raum zu werfen. Das sind die Punkte, die mir noch dazu einfallen, Luke.

Luke

Ja, genau. Also ich glaube, da kommen wir auch gleich zu, wenn wir uns jetzt mal so den drei Perspektiven widmen und jetzt erstmal auf der Privatperson-Perspektive irgendwie uns da drauf schauen. Weil das war das, was ich gerade schon am Ende meinte, so wenn wir da erst in 15 bis 20 Jahren, nachdem das Ding installiert ist, hochfahren können, dann sind wir, naja, dann sind wir bei ungefähr 30 bis 40 Jahren von heute. Und dann stellt sich natürlich die Frage, wer kann sich das dann noch leisten auch, was kostet das Ganze dann? Ich meine, wir leben jetzt gerade in einem Zeitalter auch, wo Weltraumfahrt doch schon auch ein bisschen günstiger wird, aber natürlich immer noch extrem teuer ist, wenn wir jetzt so an die ganzen Dinge denken, die zum Beispiel der Bezos macht und SpaceX machen und so weiter und so fort, dass man da auch wirklich mal daran denkt, einfach Tourismus hochzubringen, Menschen hochzubringen, ist ja auch schon passiert, da fliegen prominente Musikerinnen ins Weltall und so. Und also jetzt aus einer ganz persönlichen Perspektive, wenn ich daran denke, so die Privatperson, die da auch mal hochfliegen möchte, so würde man dann doch vermuten, dass diese Reise im Verhältnis zu einer Rakete, die einen hochbringt, dann doch deutlich günstiger noch ist. Also das ist auch etwas, was in dem Artikel auch erwähnt wird, dass es natürlich entsprechend günstiger werden kann, wenn man halt nicht mehr Tonnen und Tonnen Treibstoff da hochschießen muss, sondern wenn man einfach nur an etwas hochgezogen werden kann. Und vielleicht noch der Hinweis, du hast es vorhin schon gesagt, das ausführliche Artikel ist in der New York Post. Da haben wir auch den Link verlinkt in den Shownotes. Da könnt ihr nochmal draufschauen. Da gibt es auch so ein bisschen mehr Illustrationen und so ein bisschen tieferen Einblick in, wie diese Materialien funktionieren und mit was man alles da so sich für Gedanken macht. Da kommen wir später vielleicht auch nochmal dazu. Genau, also meine Perspektive auf diese Privatperson oder persönliche Perspektive ist einfach, dass es wahrscheinlich ein bisschen günstiger werden kann, als mit den Raketen da hochzufliegen. Und wahrscheinlich auch ein bisschen sicherer.

Em

Ja, hatte ich eigentlich New York Post gesagt oder New York Times? Also wenn ich New York Times gesagt habe, Leute, dann tut es mir voll leid. Natürlich New York Post. Der Luke wird euch das sicherlich noch in die Show Notes schreiben. Also wie immer, die Quellen. Und ich hatte gerade noch einen Einfall, was ich dich fragen wollte. Von Jeff Bezos, die Gesellschaft, die die Leute da zu Weltraumtourismus in die Umlaufbahn hochfliegt, heißt glaube ich Blue Origin oder so, ne?

Luke

Ja, genau.

Em

Weißt du, welche bekannte US-Serienpersönlichkeit aus den 60er Jahren dort mitgeflogen ist? Ist inzwischen ein alter Sack, ist der kleine Hinweis.

Luke

Vielleicht so jemand wie der, keine Ahnung, wie heißt der, 100.000 Dollar Mann oder so?

Em

Nein, ich glaube, der ist in den 80ern oder 90ern, Das war Lee Majors, den du meinst. Der ist, glaube ich, verstorben. Ich meine, tatsächlich James T. Kirk.

Luke

Ach, tatsächlich. Ich habe das tatsächlich. Ich wollte es schon sagen. Hier, Raumschiff Enterprise, Star Trek. Aber das wäre ja zu lahliegend gewesen.

Em

Ich weiß nicht genau, wann es war. Das ist jetzt, glaube ich, ein, zwei Jahre her. Da ist William Shatner, der jetzt weit über 80 ist. Ich habe keine Ahnung, wie er ist. Wahrscheinlich fast 90. Immer noch fit. Still punching. Der ist auch relativ aktiv auf X gewesen, soweit ich weiß, also kommentiert er noch. Und der war auch relativ fit, ist damit hochgeflogen. Ich schätze, der ist echt, wie alt wird der sein? Ja, aber der war da mit dabei. Anyways, apropos hochfliegen, beziehungsweise in dem Fall hier mit diesen Climbers, mit diesen Links, mit diesen Lifts hochfahren. Es sind bis zu dieser stationären Umlaufbahn 36.000 Kilometer, sagt der Artikel. Und bei der Geschwindigkeit, die jetzt veranschlagt wird, würde es zwei Wochen dauern, um so weit hochzukommen. Und dann darüber hinaus, wenn man die vollen 100.000 Kilometer fahren wollte, könnte man im All dann beschleunigen natürlich, weil die Erdanziehungskraft und so weiter geringer sind, weniger Gravitation, Friktion und so weiter, würde man dann nochmal 14 Stunden lediglich brauchen, um zum Mond zu kommen.

Luke

Auch schön.

Em

Das ist mir was einfach crazy schnell sein muss, was man sich überhaupt nicht vorstellen kann. Und dann hat sich noch jemand hingestellt und hat sich überlegt, okay, was wäre, wenn wir dieses Graphen-Kabel bis zum Mars bauen könnten? Dann würde es tatsächlich 61 bis 120 Tage dauern, bis man dann anstatt in sieben Monaten mit den Raketen beim Mars ankommt. Say what?

Luke

Ja, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob diese Reise zum Mars dann tatsächlich so gedacht ist, dass dann da das Gegengewicht, also dass das dann wirklich den ganzen Weg dahin geht.

Em

Bro, ich verraff das eh nicht. Also das kann ich mir auch nicht vorstellen.

Luke

Ja, also ich vermute, die Sache ist doch immer die, deswegen wird doch immer ganz häufig von dieser Payload geredet. Da komme ich später sicherlich auch bei der wirtschaftlichen Perspektive nochmal dazu. Weil du brauchst halt, um irgendwie eine Tonne da hoch zu transportieren, momentan mit Raketen, brauchst du halt, keine Ahnung, Faktor, weiß ich nicht was, 400 oder sowas, so viel Treibstoff nochmal. Und wenn du dann aber da oben bist, wegen der Gravitation, wegen der Anziehung, also Gravitation ist ja Anziehungskraft, wegen der Gravitation und so, und wenn du dann aber schon da oben bist, außerhalb von dem starken Gravitationslevel, dann musst du ja keine, dann brauchst du keine Tonnen und Tonnen und Tonnen und Treibstoff mehr, um dann weiter zu fliegen. Weil dann reicht ja so ein Impuls, so im Weltall reicht ja, haben wir ja immer diese Düsen und so, und so, also, ne? Und das ist, glaube ich, das, was damit gemeint ist. Aber so detailliert habe ich das jetzt mit der Reise auch nicht gelesen. Also mit der Weiterreise zum Master-

Em

Ja, das macht für mich sonst keinen Sinn. Also wenn die sagen, 61 bis 120 Tage stellen die sich vor statt sieben Monaten. Also sieben Monate, das sind dann drei Monate weniger. Also so zwei bis fünf Monate weniger, wenn ich jetzt richtig rechnen kann. Je nachdem, wo man rechnet. Also von den 60 Tagen an oder von den 120 Tagen aus rechnen. Ja, wie soll das denn zustande kommen? Aber anyways, also die Frage, die sich mir jetzt eigentlich stellt, also die brennt mir quasi unter den Fingernägeln. Würdest du dich in so eine Kabine reinsetzen?

Luke

Naja, wenn nach 15 Jahren der erste Mensch da hochfährt, dann würde ich vielleicht nach 17 Jahren mich das trauen oder so. Dann sind vielleicht so ein paar Kinderkrankheiten... Also ausgemärzt, sicherlich gibt es bis dahin eh schon ganz viele Erkenntnisse, indem man nämlich die ganzen Waren da hochtransportiert hat. Da werden sicherlich auch Sachen passieren, was man dann schon gewusst hat und so. Ja, ich habe auch mir gedacht, Angst, Ausrufezeichen, 100.000 Kilometer Entfernung. Also klar, jetzt hat man da diese 14 Tage, okay, bis man dann da ganz oben ist, weiß nicht, was man dann da 14 Tage in so einer kleinen, engen Kabine macht, das ist wahrscheinlich auch nochmal eine ganz andere Frage, aber an sich hat man, und das wäre jetzt so eine klassische, was bedeutet das denn für mich als einzelnen Lukas, ja, hat man wahrscheinlich eine fantastische Aussicht. Also das stelle ich mir grandios vor, da irgendwie da runterzuschauen. Aber wahrscheinlich, ich meine, man kennt das, also ich kenne das zumindest vom Fliegen. Gut, im Flugzeug kann man sich jetzt nicht so groß bewegen, wenn man jetzt hofft, dass diese Climb-Baddy da hoch und runterfahren, diese Weltraumkabinen, dann, dass die vielleicht ein bisschen größer sind als so ein klassischer Flugzeugsitz und vielleicht noch eine Toilette daneben. Dann kann man sich schon auch vorstellen, dass man sich da vielleicht auch vergnügen kann, ja. Oder dass man da halt irgendwie auch eine schöne Zeit haben kann. Aber auch im Flugzeug wird es nach zehn Stunden schon ganz schön langweilig, selbst wenn man ein Mega-Entertainment-System hat oder sowas. Aber gut, Das ist auch erst noch sehr weit weg. Also in 30 Jahren haben wir bestimmt andere Entertainment-Systeme als einfach einen flachen Bildschirm vor unserer Nase. Also von daher, ich würde mich da reinsetzen. Wie sieht es denn mit dir aus?

Em

Für zwei Stunden würde ich mich einsetzen. Vielleicht würde ich auch noch mal acht Stunden drin schlafen, wenn das Ding groß genug ist. Und dann noch mal zwei Stunden drin sitzen. Also das mal zwölf Stunden sagen. Aber hier die veranschlagten zwei Wochen, um in die stationäre Bar zu kommen? No way, Alter. No way. Ich habe gar keinen Bock, in so einer kleinen Kabine zu hocken. Auch wenn die so groß ist wie ein Schiffscontainer. Keine Ahnung, wie groß sowas sein kann. Ich meine, das Problem ist ja eigentlich, dass wir haben, also wir haben keine Vorstellung davon, was man dann an diesem neuen Seil an Massel hochziehen kann. Darüber wird im Artikel eigentlich nichts verloren, so an Informationen. Wir wissen nur, dass dieses Material extrem leicht ist und irgendwie hundertmal stärker als Stahl sein muss. Und wir wissen auch, dass es irgendwelche verrückten Ingenieure in Südkorea gibt, die schon mal was vorgebaut haben. Und die haben einfach schon mal angefangen, weil es dauert einfach überkrass lang, um sowas zu bauen. Und die haben ein 1000 Meter langes Seil. Die hatten im Vorgespräch, das nochmal festgehalten, also ein Hunderttausendstel, was etwa einen halben Meter breit ist. Also du musst dir halt vorstellen, dass der Querschnitt von dem Ding auch schon ganz schön groß wird dann mit der Zeit.

Luke

Vielleicht ist ja ein Kabel auch die falsche Vorstellung, die man hat. Ein Kabel ist ja normalerweise, denkt man ja immer an rund oder ein Seil ist immer irgendwie rund. Vielleicht sind diese Dinge aber auch einfach eine Art, wie so eine Art Fläche, also wie so eine Art Folie, eine endlos lange Folie und daran fährt irgendwas hoch oder so. Also ist eh noch die Frage, wie hängst du da das überhaupt ein und wie befestigst du das an diesem Material? Also sicherlich noch ganz viele Fragen zu klären, aber es steht und fällt halt alles mal damit, dass man dieses Material überhaupt hat, was man vielleicht auch halbwegs günstig herstellen muss, wenn man davon 100.000 Kilometer produzieren muss.

Em

Safe. Dazu kommen wir sogar noch, wenn wir zu den wirtschaftlichen Perspektiven dann kommen, also zu der Wirtschaftsperspektive. Allerdings fand ich noch ganz interessant, dass wenn man rauszoomt, quasi egal, wie dieses Produkt dann aussieht, das dann schon wahrscheinlich eher wie ein Seil zu verstehen ist. Und naja, also diese Ingenieure in Südkorea, die schaffen es jetzt gerade mal, zwei Meter pro Minute davon zu bauen, was ich eigentlich ganz schön gut finde. Also schon respektabel. Und ja, also verrücktes Unterfangen. Es ist ein gigantomanisches Seil, was wir uns beide nicht so richtig vorstellen können. Und was da dran hängt, können wir uns auch noch nicht so richtig vorstellen. Alright, okay. Was ändert sich eigentlich, wenn wir diese Kabine dann aber trotzdem kriegen und dieses Seil und wir dann vielleicht günstiger in den Weltraum können? Hättest du so ein paar Ideen?

Luke

Ja, also wenn man jetzt halt so ein bisschen auf diese Gesellschaftsperspektive schaut, dann kannst du natürlich zum Beispiel Forschung vielleicht deutlich günstiger betreiben als bisher. Also bringst dann da irgendwelche Versuche hoch oder kannst halt dann deutlich einfacher auch irgendwelche Gerätschaften da hochbringen. Also nicht nur Versuche, die man direkt dann in dieser Umlaufbahn oder außerhalb von diesem geostationären Orbit dann macht, sondern halt auch einfach andere Dinge, die man halt weiter draußen noch braucht. Und dann kommt man halt leichter dahin. Und auf der anderen Seite, aus so einer Klimaperspektive könnte man jetzt auch sagen, fand ich jetzt eine Sache, die mir super schnell in den Kopf geschossen ist, war, wenn wir jetzt halt ständig da irgendwelche Raketen hochschießen, verbrennen wir die ganze Zeit irgendwelchen fossilen Kram. Und wenn wir jetzt halt dann da so ein Seil haben, an dem wir Sachen so hochziehen können oder hochfahren lassen können, im Zweifel noch, weiß ich nicht was, keine Ahnung, ob das geht irgendwie mit Solarenergie oder also irgendwie elektrisch wird es ja dann sein, klar, also aus Solarenergie wird dann Strom und der Strom kann verbinden, wird es zum Hochziehen und so. Dann sparen wir da eine Menge an fossilen Brennstoffen, sparen vielleicht was, was den Klimawandel weiter antreibt und so weiter und so fort. Wäre jetzt ein Thema so, was sich dann dadurch verändert, wenn wir dieses Ding mal haben, wenn wir mal fast forward machen.

Em

Ja, total. Was meinst du, wer darf es denn nutzen, wenn sowas kommt? Ich meine, jemand wird es irgendeinen Zusammenschluss von irgendwelchen Gigastaaten, wird es dann wahrscheinlich umsetzen, weil es für einen Land alleine nicht ausreichend ist?

Luke

Ja, oder es gibt so ein Unternehmen, was sich dann irgendwie Elevator Y nennt, anstatt SpaceX. Dann bauen die halt so ein Elevator Y dahin.

Em

Okay, also die Jungs von Elevator Y bauen das dahin und dann sitzen die am langen Elevator Hebel und entscheiden, wer das Ding nutzen darf und wer es nicht nutzen darf. Genau. Ja, cool.

Luke

Ich meine, das ist ja auch schon ein bisschen da in dem angelegt, dass zuerst die ersten 15 bis 20 Jahre eigentlich nur irgendwie Kram da hochtransportiert wird, irgendwelche Güter, also gehen sie zumindest heutzutage davon aus. Kram halt irgendwie, was man dann da oben braucht, Sand und Glas oder weiß ich nicht was, keine Ahnung. Raketen hochzieht tausende Tonnen an Treibstoffen, genau. Fuck. Ja, also dann wird es natürlich, also irgendwelche verrückten Leute wollen dann immer da mal schnell hochfahren, wahrscheinlich auch in den ersten paar Jahren, aber dann ist natürlich ganz klar, wir waren vorhin schon da.

Em

William Shatner.

Luke

Ja, genau, wir waren vorhin schon bei William Shatner und bei jedem anderen prominenten Menschen, der da mit hochgeflogen ist, Katy Perry war es, glaube ich.

Em

Echt? Keine Ahnung.

Luke

Genau, Katy Perry ist mit hoch. Und so Leute können sich das dann halt leisten, natürlich. Und wahrscheinlich ist es, wenn es dann irgendwann mal veröffentlicht, also öffentlich zugänglich wird für Leute, die dann da hochfahren können, wollen, sollen, dann werden sich das am Anfang sicherlich auch nur sehr reiche Leute leisten können, weil es ist ja trotzdem endlos teuer, aber im Verhältnis zu den Raketen vielleicht, keine Ahnung, vielleicht doch nicht so teuer wie die Rakete. We will see.

Em

We don't know, we will see. Was passiert dann mit dem ganzen Weltraumschrott, der da oben eigentlich rumfliegt? Bauen die dann noch so Laserkonoten dran und brezeln das alles weg?

Luke

Ja, vielleicht nicht unbedingt sowas, aber irgendjemand muss sich um den Weltraumschrott kümmern, der dann daran vorbeisaust und vielleicht das Kabel kaputt macht. Also das ist ja tatsächlich auch ein Punkt. Der da auch erwähnt wird in dem Artikel.

Em

Ja, true.

Luke

Mich erinnert, dass diese Frage oder diese Fragestellung jetzt abseits von dem Weltraumshot, was du vorher gesagt hast, erinnert, also wer kann sich das leisten, wer darf denn das irgendwie, erinnert mich an den Film Elysium, ich weiß nicht, ob du den mal gesehen hast. Mega Film heute. Ja, den fand ich auch echt ziemlich gut. Verlinkt man natürlich auch in den Shownotes, falls den niemand nicht kennt, das ist auf jeden Fall eine Empfehlung, weil da ist es ja auch so, da gibt es ja irgendwas, was halt außerhalb der Welt schon ist, wo ganz viele Leute wohnen außerhalb von der Welt, also von der Erde, vom Planeten Erde. Und da kommt man eigentlich nicht so einfach hin, nur außer du hast halt irgendwie extrem viel Geld oder hast da irgendwie, weiß nicht mehr genau, wie die Systematik ist. Du hast da Verwandte oder kommst von da oder bla bla bla oder sowas.

Em

So eine Parallelgesellschaft für die Superreichen und also quasi Leben 2.0 außerhalb der Erde. Das stimmt.

Luke

Genau, also das ist natürlich auch immer noch eine Sache, die dann halt passieren kann. Aber gut, das ist natürlich nochmal ein anderer Punkt, weil dazu musst du dann da draußen erstmal irgendwie Stationen aufbauen und so, damit es sich irgendwie interessant werden würde, dann da hochzufahren. Nur deswegen.

Em

Safe, ja richtig. Was ich noch ganz interessant finde ist, und damit beziehe ich mich auf eine unserer älteren Folgen. Wir teilen euch dann noch mit, welche Episode das war. Das habe ich jetzt gerade nicht im Kopf. Aber es ging tatsächlich um unsere Episode Kardaschowskala. Da kannst du wahrscheinlich gleich nochmal was sagen. Luke, recherchiert gerade, wo wir da waren. Wir haben ja schon einige Folgen fertiggestellt und ich komme jetzt nicht drauf, aber es war auf jeden Fall eine interessante Folge, da haben wir uns mit einigen Begrifflichkeiten auseinandergesetzt. Und eine dieser Begrifflichkeiten war diese sogenannte Kardaschow-Skala. Nur zur Erinnerung, was bedeutet das? Diese Skala misst quasi die Entwicklung einer Zivilisation anhand ihres Energieverbrauchs. Und da gibt es mehrere Klassen. Ich glaube, Klasse 1 ist, wenn man die Energie seines Planeten zu 100% verwenden kann. Klasse 2 seines Sterns, also der Sonne. Und Klasse 3 des gesamten... Oh, da bin ich gerade überfragt. Was war Klasse 3 noch?

Luke

Das Sonnensystem, glaube ich.

Em

Ich glaube, des gesamten Sonnensystems, also inklusive Jupiter und so weiter. Viel Spaß. Und da hatten wir noch andere coole Begriffe, Dyson-Sphäre und so weiter. Aber lassen wir uns davon mal nicht ablenken. Also die Frage, die ich mir noch stellen würde, was bedeutet das eigentlich für uns, wenn wir diesen Lift jetzt theoretisch hinbekommen würden, ich im Konjunktiv, hinbekämen? Was sagt es über uns als Zivilisation in puncto Kardaschowskala aus? Wo stehen wir da eigentlich?

Luke

Also wenn man es jetzt ganz knallhart nehmen würde, dann sind wir auf der Kardaschus-Skala immer noch irgendwie auf, noch nicht mal bei 0,002 oder sowas damit, Weil die Kardaschus-Skala sich halt rein auf das Energienutzungs-Mögliche, also wie gut kann ich die Energie, wie gut kann ich Energie nutzen, bezieht. Aber je besser ich quasi Energie nutzen kann, oder nein, ich sage mal andersrum, je weiter ich mich in den Weltraum vorarbeite vielleicht und je weiter ich in... Also Technologie habe, die mich außerhalb von meinen Planeten hinbringen. Das ist es ja auch. Wie würde man überhaupt die gesamte Energie einer Galaxie, beziehungsweise eines Sonnensystems nutzen? Wie würde man das überhaupt machen? Keine Ahnung, wie auch immer das geht. Oder eben in der Deissensphäre, haben wir ja schon gesagt, man baut halt noch eine Kugel um die Sonne und dann hat man es halt kein Problem gelöst. Also wenn man das jetzt so darauf sieht, dann sind wir definitiv doch schon mal ein Schrittchen weiter, als irgendwie nur alle paar Jubeljahre mal eine Rakete hochzuschicken, die dann in Richtung Mond oder Mars fliegt, wenn wir da, sage ich mal, regelmäßig Menschen hoch und runter transportieren können und irgendwie Güter hoch und runter transportieren können. Dann müssen wir natürlich wieder zu dem Punkt kommen, den ich vorhin schon meinte, dann kommen die Güter da hoch und dann was ist dann, dann fallen die wieder runter, weil sie von der Plattform fallen, von dem Gegengewicht Plattform oder was passiert dann so, ja, also irgendwo müssen wir ja hin und irgendwas will man ja da oben mit den Gütern machen und so, aber man hat sie dann halt da oben und das macht es dann für einen natürlich auch leichter, von da aus dann weiter die nächste Schritte zu machen. Aber auf der Kader-Schutzskala bin ich der festen Überzeugung, sind wir dann immer bei 0, wie gesagt, 0,001 oder was auch immer.

Em

Im Kriegbereich. Also das war gerade wirklich ein super Übergang, weil jetzt erschließt sich da für mich daraus die Frage, was machen wir denn da?

Luke

Ich muss ganz kurz revidieren, weil momentan die Menschheit mit 0,7 bis 0,75 eingestuft wird. Von was? Also sind wir dann schon ein Stückchen weiter. Wir sind dann schon, ja, aber ja, genau so, sorry, jetzt nochmal ein Punkt.

Em

Also, ich frage mich gerade, jetzt haben wir das ganze Zeug da oben. Yes. Let's talk Money. Also, wir haben das Ganze, den ganzen Stuff, den materiellen Stuff da hochgeschafft. Was wollen wir damit machen? Wir könnten eine Mondbasis bauen. Why not? Versuchen wir eh schon. Das will ja SpaceX auch machen, beziehungsweise NASA hat da auch so eine United Fraktion geschaffen, wo alle Länder mitmachen und verschiedene Teile entwickeln sollen. Anderes Thema für eine andere Folge. Dann könnten wir Mining betreiben. Also wir könnten versuchen, da irgendwelche Materialien aus dem Mondmaterial rauszugewinnen, beziehungsweise auf Asteroiden oder sowas zu meinen. Das könnten wir noch machen. Wir könnten anfangen, die ganzen Produktionswerkstätten nach oben zu fahren oder oben zu assemblen, zusammenzubauen und dann im Weltall quasi zu produzieren. Toll, warum toll? Weil dann sparen wir uns vielleicht Produkte, die wir eh ins All mit Raketen befördern wollen. Sparen uns den Weg und bauen die direkt da vor Ort. Super.

Luke

Ja, das ist ja auch so ein Punkt mit dieser Bilanz, Umweltbilanz, wenn man so will, oder Klima-Ressourcen-Bilanz oder sowas, dann haben wir... Satelliten? Ja, wir müssen dann nicht die ganze Zeit da irgendwie fossilen Kram durch die Gegend verbrennen lassen, um dann da oben Sachen zu haben.

Em

Ja, Hm, die Frage ist nur, wer finanziert das Ganze? Ich meine, wir haben nicht mal Geld, um die Probleme hier bei uns in den Staaten zu lösen. Ich denke da nur an zum Beispiel Krankenhäuser, die irgendwie wirtschaftlich denken, statt für den Menschen denken sollen, wo kein Geld da ist. Wir drucken ständig Geld, weil wir irgendwelche Kriege finanzieren müssen. Was soll das Geld herkommen für so ein gigantomatisches Projekt? Ich weiß es nicht.

Luke

Wir haben ja auch gigantomatische Projekte, wie dass irgendjemand mit einem Privatunternehmen jetzt Sachen in den Weltraum transportiert, weil Staaten dann dieses Unternehmen dafür bezahlen, weil die eigene Raumfahrtorganisation das nicht günstiger hinbekommt. So. Frage an dich, Das kostet ja auch unfassbar viel Geld. Also diese gesamte, weiß ich nicht, kann man bestimmt leicht rausfinden, habe ich mich noch nie mit beschäftigt, aber... Die ganze Entwicklung von all, also wie viel hat SpaceX bis heute gekostet? Ist ja auch eine Frage, keine Ahnung, ist das mehr als eine Milliarde, weniger als eine Milliarde? Sind es mehr als zehn Milliarden Dollar, die das bisher alles gekostet hat oder nicht? Und wenn man sowas halt hat oder hätte, dann gibt es halt irgendwelche Staaten, die das dann halt finanzieren. Also das Spannende, nämlich dabei finde ich auch, das hattest du vorhin schon mal irgendwo kurz angerissen, Man kann sich ja dann auch vorstellen, dass man halt dann da verschiedene Häfen hat, also Weltraumhäfen, die basieren auf so einem Weltraumaufzug. Das haben wir, glaube ich, noch gar nicht gesagt, aber die Idee dabei ist auch, dass man diese Weltraumaufzüge normalerweise irgendwie im Meer oder auf einer Insel bauen würde. Ja, und dann, wir haben drei riesengroße Weltmeere und noch ein paar kleinere Weltmeere dazu, so, aber man könnte sich, es ist in dem NY Post Artikel, also New York Post Artikel ganz schön illustriert, finde ich, man könnte sich halt vorstellen, dass es in den drei großen Weltmeeren einfach, in jedem gibt es halt einen so einen Weltraumhafen mit einem Aufzug und dann kannst du halt, Da müssen nicht die Leute aus Australien irgendwie alles nach Europa fahren, um das dann hier hochzuschiffen und so.

Em

Voll, ja. Ich wollte dir eine Frage stellen, bevor ich es vergesse. Wettest du auf den Lift? Glaubst du, dass das passieren wird? Oder anders gefragt, wer hätte 2018 darauf gewettet, dass 2026 wiederverwendbare Raketen stark werden und dann von so einem komischen Greifarm in der Luft am Turm aufgefangen werden?

Luke

Tja, also die letzte Frage, da hätte wahrscheinlich kaum jemand drauf gewettet.

Em

Ne, sicher nicht.

Luke

Zu beantworten, ja. Und also ich meine, wir laufen in eine Welt rein, wo wir schon, glaube ich, nicht nur Leute, die da bewusst unterwegs sind, so mit Ressourcenvermeidung, also mit Ressourcenabbauvermeidung und so weiter und so fort, sondern wo es, glaube ich, immer klarer wird, auch anderen Akteuren und Akteurinnen, dass man halt irgendwie mal schauen sollte, wie viele Ressourcen haben wir denn noch. Und wenn man das so bedenkt, dann ist es eigentlich irgendwie eine schlaue Idee, auch wenn es mega utopisch und gigantomanisch, wie du so schön gesagt hast, wirkt so, ist es an sich ja eine schlaue Idee, da was hinzustellen, was eigentlich wenig Energie und wenig Ressourcen frisst für den Transport, für den jeweils einzelnen Transport, dass wir natürlich auch irgendwie dieses Material herstellen müssen, keine Ahnung, wie das überhaupt hergestellt wird und so. Ja, das ist nochmal eine andere Sache, aber wir sind ja, wir gehen ja davon erstmal aus, wir machen ja das Gedankenexperiment, das wäre schon da und dann hast du halt diese beiden Technologien, die da stehen, entweder Rakete oder du fährst es halt hoch für einen wahrscheinlichen Bruchteil der Kosten. Und im Sinne von Wette darauf, es scheint irgendwie, es scheint mir zumindest gar nicht so eine doofe Idee zu sein. Würde ich jetzt da irgendwie 100.000 Euro investieren? Weiß ich nicht.

Em

Hä?

Luke

Aber ich fände es total gut, wenn es kommen würde, wenn es sich durchsetzen würde, wenn es... Funktionieren würde. Was sagst du denn?

Em

Bro, ich hab keine Ahnung. Also wenn ich an diese Raketengeschichte von SpaceX jetzt denke, alleine dieser Turm, der mich an so ein Tyrannosaurus Rex mit seinen kleinen Ärmchen erinnert, der dann die Rakete immer aufhängt, hätte ich niemals darauf getippt, dass sowas kommen würde. Ich wäre nicht mal auf die Idee gekommen, dass das irgendwie eine Variante ist, um eine Rakete dann zu stoppen oder direkt halt aufzufangen, wenn sie wieder zurückkommt. Mal davon abgesehen, dass sie senkrecht startet und senkrecht wieder landet, also wieder verwertbar ist, absolut krank. Also das ist wirklich, es ist ein Quantensprung in der Weltraumfahrt. Und für diesen Aufzug sehe ich es genauso wie du. Die Idee erscheint doch relativ plausibel. Und sollte man mithilfe von Supercomputern, die vielleicht auf neue Materialkombinationen oder auf dieses, Supergraphen hier, dieses polykristalline Graphen kommen und einen Werkstoff finden, der in der Lage ist, das auszuhalten und den auch zu produzieren, wäre das natürlich einmalig. Dann stellt sich natürlich wieder die Frage, wenn jemand dieses Graphen produziert, und das natürlich dann in diesem Mega-Maßstab, was passiert dann mit anderen Branchen, die davon profitieren oder nicht profitieren können? Weil wir hier ein unglaubliches Potenzial haben für diesen neuen Stoff. Und tja.

Luke

Das ist doch nicht immer, dann ist Der Punkt von disruptiven Technologien, ja, also wie wir früher schön die Startups alles disruptet haben, kann sowas natürlich auch passieren, genauso wie das jetzt hier bei SpaceX und man muss, die Rakete ist nicht kaputt, sondern die kann man dann wirklich nochmal wiederverwenden, ja. Also das Potenzial sehe ich auch, ja, das ist Potenzial sowieso, weil sonst würden wir uns nicht so lange darüber unterhalten.

Em

Safe. Also wenn das kommt, und ich glaube, dass es gar nicht unwahrscheinlich ist, ich glaube, es kommt auch schneller als gedacht, tatsächlich. Ich würde eine Wette machen darauf, dass in den nächsten vier, fünf Jahren da vielleicht schon irgendwelche Prototypen entstehen. Aber fünf Jahre sind inzwischen ja auch eine super krass, unüberschaubare Zeit. Würde sich aber etwas anderes meiner Meinung nach entwickeln. Und zwar wären die eine Riesenbedrohung für die Geschäftsmodelle von SpaceX und ähnlichen Anbietern. Also momentan läuft, glaube ich, irgendwie 95 Prozent des Weltraumtransports, Satelliten schießen, in Anführungszeichen, über SpaceX. Das wäre natürlich, die müssten sich neu positionieren. Das wäre für die, ja, eine Riesenbedrohung.

Luke

Oder sie sind schlau und bauen halt auch da dran,

Em

Meine ich. Genau, das könnte natürlich auch passieren. Aber dann würde, also das würde die Funktion von SpaceX, also wie sie sich selbst sehen, wahrscheinlich gar nicht so krass verändern. Weil es müssen ja nicht nur Raketen sein, die da hochgehen. Das können ja auch andere Technologien sein. Aber das jetzige Konzept sieht halt vor, dass für die Mond- respektive Mars-Mission irgendwann diese Superlastentransporter, also es wird eine neue Rakete entwickelt, die halt in der Lage ist, noch mehr Last in den Weltraum zu bringen, die müsste dann schon stündlich starten, damit man genügend Masse im Weltraum vorbereiten kann, um dann letztendlich zum Mars zu kommen. Und das ist schon krass. Also wenn man auf dem Mars ein nachhaltiges Leben installieren möchte, braucht man dafür halt diverse Dinge. Wer hätte das gedacht? Und das lässt sich jetzt mit den aktuellen Technologien nur schwer bewerkstelligen. Da ist so ein Aufzug schon ganz geil. Also wir können den ganz gut gebrauchen, sage ich mal.

Luke

Aber wir können ihn gut gebrauchen, wenn wir das halt wollen. Und wir können ihn auch gut gebrauchen, wenn wir unsere Elysium-Station da endlich mal hindrechseln wollen da oben. Ja, endlich, damit es die Zweiklassengesellschaft gibt. Genau, damit es endlich mal eine Zweiklassengesellschaft auf der Welt gibt. Also, was ich damit nur sagen wollte ist, dass es ja wirklich auch interessant ist, dass man Dinge da oben hinbaut. Also ich meine, nicht umsonst haben wir die internationale Raumstation da oben schon einige Jahre, weil wir ja daran forschen und machen und tun und wollen und so und gucken, wie läuft es denn überhaupt und so weiter und so fort. Und wenn man dann halt die Technologie hat, da Dinge und Menschen leicht hochzuschicken, dann haben wir schon zu Genüge gesagt, man hat halt einen guten Startpunkt für alles andere dann, wo es dann halt weiter hingeht. Und das ist doch eigentlich wahrscheinlich, also gar nicht unbedingt jetzt aus so einer, die Welt geht unter und wir haben nicht mehr genug Ressourcenperspektive, sondern alleine auch schon aus so einer Erforschungsperspektive und einfach mal schauen, was denn da so geht, Perspektive total relevant. Yes, sir. Jetzt haben wir es fast geschafft, die Gesellschaftsperspektive und die Wirtschaftsperspektive total miteinander zu verdrehen, aber auch das ist wie immer nicht ganz so einfach und so trendscharf, weil die Wirtschaft hat ja immer eine Auswirkung auf die Gesellschaft und genauso andersherum.

Em

Voll. Eine offene Frage an euch, an unsere lieben, geschätzten Hörer und Hörerinnen. Wofür würdet ihr den Lift zuerst nutzen? Lasst es uns gerne wissen.

Luke

Ich habe noch den, du hattest es vorhin gesagt, den Gedanken gehabt, dieses Shut up and take my money Meme von Shichorama, kennt vielleicht der eine oder die andere, weil wenn das dann mal da ist, also das ist das, was wir jetzt die letzten paar Minuten auch schon gesagt haben, ich glaube, wenn das dann mal da ist, wenn das funktioniert und man da wirklich was hochfahren kann, dann stehen die Leute da Schlange. Also mit die Leute meine ich jetzt verschiedenste Sachen, nicht nur Privatpersonen, sondern halt Leute, die da wirklich was hochtransportieren wollen.

Em

Und William Shatner.

Luke

William Shatner.

Em

Die kommt ganz vorne.

Luke

Aber ich rede da, also ich denke da halt auch an irgendwelche anderen, keine Ahnung, Verteidigungsunternehmen oder was, die da irgendwelche Satelliten hochschicken wollen. Und so, ja. Und deswegen, ich glaube, wenn das dann tatsächlich da ist, wenn man die Wette eingehen würde und die Wette löst sich ein, dann würden da einige Leute stehen und sagen, shut up and take my money, ich bezahle es, egal was es kostet, das ist einfach, das löst so viele Probleme für mich.

Em

Es wird auf jeden Fall ein riesen neues Problem entstehen lassen oder lösen. Kennst du das echte Star Wars Programm? Hast du davon schon mal gehört? Nee. Ganz interessant. In den 80er Jahren Präsident der USA, der ehemalige Schauspieler Ronald Reagan. War im Fernsehen und verlautbarte, dass die USA ein Raketenabwehrsystem im Weltall planen, mit nuklearen Sprengköpfen. Ich will. Vielleicht wage ich mich gerade zu weit hinaus. Aber auf jeden Fall ging es darum, dass die USA so ein System tatsächlich im Weltraum installieren wollten, und es letztendlich an den Kosten gescheitert ist. Also es wurde quasi in den Medien dick rausposaunt und dann hat sich Ronald Reagan, glaube ich, nicht mehr dazu geäußert oder irgendwann gesagt, dass die Kohle dafür nicht reicht. Aber es wäre tatsächlich, wenn man jetzt aus Skrupellosigkeit oder Machtkalkül, an diese Sache rangeht, wäre es für sogenannte Superstaaten natürlich mega interessant, das zu nutzen, um dort halt die Weltraum-Vormachtstellung zu etablieren. Mhm.

Luke

Ja, Strategic Defense Initiative, habe ich Catmash nebenbei ergoogelt, hieß das Ding von Reagan.

Em

Volksbund Star Wars.

Luke

Ja, na klar, ja natürlich, Star Wars würde man das nennen. Ja, also, ja, gerade heute habe ich im Radio gehört, dass die USA zugegeben haben oder mitgeteilt haben, dass sie Waffen da oben stationiert haben im Weltall, um die Welt herum. Also wir sind da. Jetzt sind wir tatsächlich da.

Em

Das Lustige ist, das kann keiner überprüfen.

Luke

Nee, man müsste nur mal den ganzen Weltraumshort überall in alle Satelliten reinlenken oder sowas. Ja, nee, es kann keiner überprüfen, hast du recht, ja, auch guter Punkt, hab ich noch gar nicht drüber nachgedacht, aber dem widmen wir uns vielleicht mal in einer anderen Episode. Was ich einfach daran interessant finde, ist, wir haben jetzt diese, das ist jetzt da, gut, wir gehen mal davon aus, es ist kein Humbug, sondern es wäre wirklich so, ja, dann haben wir jetzt den Punkt, dass da irgendwo Waffen sind, mit denen man was auch immer machen kann. Und lustigerweise habe ich gerade vorgestern den Golden Eye James Bond nochmal geschaut. Und da geht's ja Um genau das, um Pierce Brosnan, genau, die Pierce Brosnan-Nummer. Und da geht es ja exakt um genau dieses Thema, nämlich Waffen im Orbit in einem Satelliten, kannst du abfeuern, kannst du Sachen auf der Erde kaputt machen, wunderbar. Und jetzt haben wir das Thema.

Em

Wollen wir den Aufzug oder wollen wir ihn jetzt doch nicht?

Luke

Also ich würde weiterhin behaupten, wenn wir da draußen in diesem Weltall mehr Kram machen wollen, also im Sinne von mehr Sachen verstehen wollen, erforschen wollen, noch weiter raus, außerhalb vom Mars, mal außerhalb vom Mond und so, dann ist er sicherlich hilfreich. Also würde ich vermuten, dass wir den wollen. Und man einfach nur, ja, es wäre toll, wenn der so funktionieren würde.

Em

Safe, sehe ich genauso und ich finde, das ist auch ein gutes Schlusswort wir wollen den Aufzug, bitte so schnell wie möglich.

Luke

Bitte, liebes Isaac, baut mal da dran weiter rum.

Em

Ja, ich kann einen Bleistift beisteuern. Ich darf fehlen.

Luke

Und ich kann wirklich nur empfehlen, da mal diesen New York Post-Artikel zumindest mal so drüber zu scrollen und sich mal die Visualisierung und Bilder anzuschauen, weil das ist schon ganz interessant.

Em

Ja, true.

Luke

Was da so an Gedanken schon reingeflossen ist. Auch wenn es teilweise natürlich nur Visualisierungen sind von irgendwelchen Künstlern und Künstlerinnen vielleicht. Ja, aber trotzdem.

Em

Super, dann machen wir das Thema jetzt zu und beehren euch gleich mit unseren Links im Turbogang.

Luke

So, ich fange an mit einem Artikel, der beim Standard erschienen ist. Der heißt nämlich, wenn KI-Agenten Getränke verkaufen, werden sie zu Erpressern und blöden Petzen. Da haben sie Forscher in einem Forscherteam virtuelle Getränkeautomaten aufgestellt, die alle von einem eigenen Agenten sozusagen verwaltet wurden. Und dann sind halt genau die Dinge passiert, die man sich in der rechten Welt auch vorstellt. Irgendjemand petzt dem Management, was gar nicht gab, das Management, ja, aber irgendjemand petzt, schreibt falsche E-Mails und so weiter und so fort vielleicht auch. Und sogar werden Kartellabsprachen getroffen zwischen den einzelnen Agenten, die dann die einzelnen Kartellmitglieder wiederum brechen die Absprachen, wenn sie dann doch merken, ach, ich will doch nochmal ein bisschen mehr Geld verdienen.

Em

So menschlich.

Luke

Es ist ja deswegen nur menschlich, weil das mit menschlichen Texten und menschlichen Geschichten und menschlichen Abläufen trainiert ist. Deswegen tut es ja das, was es tut, weil es einfach auf der Statistik der Wahrscheinlichkeit beruht. Was ist der nächste sinnvolle Text, den ich schreibe, beziehungsweise der nächste sinnvolle Schachzug, den ich mache? Und sinnvoll übersetzt sich in dem Sinne, was ist die statistisch? Erwiesene Sache, die am häufigsten passiert.

Em

True. Das ist einfach mal verrückt. Apropos verrückt. Kennt ihr diesen komischen, weinerlichen Elfen von Harry Potter-Universum? Dobby? Jetzt gerade, darauf muss man erst mal kommen, man kann es sich nicht ausdenken, wurde ein Unterseekabel wegen Dobbys Grab doch woanders verlegt. Also es wurde umgelegt quasi. Und dieses Kabel, das kann man sich nicht vorstellen, 430 Millionen Pfund kostet es, führt jetzt nicht mehr an der Route vorbei, wo es vorbei führen sollte, sondern führt wahrscheinlich sogar an einem echten Grab aus der Bronzezeit vorbei. Schaut euch den Artikel an, Menschheit. Ohne Worte.

Luke

Ja, es gab da ein paar Rants und Leute meinten, wir haben hier diesen Platz dafür auserkoren für Dobby's Grab und das kann doch nicht sein.

Em

Zu viele Fans.

Luke

Ja, zu viele Fans. Too much Popkultur. Yes.

Em

Aber geil irgendwie.

Luke

Ja, irgendwie lustig. Also ich meine, ich sehe auch nett, dass dann mal so ein Unternehmen auf einfach normale Menschen hört, die irgendwas nicht wollen. Würde man sich jetzt an einer oder anderen Stelle auch eher nochmal wünschen bei Bürgerinitiativen, wenn irgendwie wieder, keine Ahnung, ein Park zugebaut wird oder Bäume abgerissen werden in der Stadt oder sowas. Aber gut, egal. Ich schweife ab.

Em

Mach mal weiter. Was hast du noch?

Luke

Ich bringe mich zu www.bahn.jetzt, was ich eine sehr coole Visualisierung finde, habe ich bei Rainer Klute gefunden. Den Link, nämlich eine Visualisierung von Regionalbahn und ja, wie heißt denn das? ICs und ICEs, also Fernbahn und Regionalbahn. Wo man jede einzelne Bahn, die gerade in dieser Sekunde unterwegs ist, genau sehen kann, wo sie steht, in Anführungsstrichen steht, bedeutet, wo sie gerade fährt und wie schnell sie fährt. Das kann man zum Beispiel sehen, gerade jetzt fährt der ICE 594 128 kmh in der Nähe von Lothrochstadt-Wittenberg in nördliche Richtung. Jetzt bremst er gerade ab, 122 kmh. Genau.

Em

Wo waren wir nochmal?

Luke

Genau, ich schweife ab. Es ist auf jeden Fall voll cool, super coole Ansicht. Und man kann sogar nach suchen, nach bestimmten Nummern. Wenn ich jetzt den 594 suche, dann sehe ich den auch. Der fährt sogar nach Berlin.

Em

Yes.

Luke

Stell ich gerade fest. Genau, also sehr cool, voll die coole Visualisierung. Man sieht auch die Bahntrassen und so. Schaut mal drauf. Weiß ehrlich gesagt nicht, wie gut es mobil optimiert ist, Aber auf dem Desktop sieht es auf jeden Fall sehr cool aus.

Em

Apropos Bahnverspätung. Ich bin vor zwei Wochen, da war ich auf einer Fortbildung in München und bin dann mit dem ICE von München Hauptbahnhof nach Berlin Hauptbahnhof, in fast genau vier Stunden und einer Minute gefahren.

Luke

Ja, es ist brutal.

Em

Es ist brutal. Höchstgeschwindigkeit war irgendwas über 250 kmh. Ich weiß, das ist so cool.

Luke

Das ist echt, das ist also klar, das sind natürlich immer noch deutlich mehr Stunden, als ein Flug ist. Ja, ein Flug ist, weiß ich nicht, über 45 Minuten, wenn überhaupt, oder so. Von Berlin nach München oder München-Berlin. Aber man rechnet ja immer nicht da rein, dass ich dann noch anstehen muss und Gepäckabwehr, blablabla. Security, genau. Und am Ende bin ich vielleicht auch vier Stunden unterwegs. Und in der Bahn kann ich noch chillig aufstehen die ganze Zeit und weiß ich nicht was. Safe. Aber habe die Möglichkeit und bin dann nach vier Stunden auch tatsächlich da. Gut, natürlich muss man noch ein bisschen nach Hause fahren und zum Bahnhof hin. Aber okay, wir schweifen ab.

Em

Ich wollte gerade, ich hatte einen Vierertisch für mich allein. So, also wir haben heute ein absolutes Novum. Wir machen Feelings. Ja, absolut. Also wir haben unsere F&E-Abteilung Forschung und Entwicklung. Herzlichen Dank. Ewig dafür gebraucht, um auf die Idee zu kommen, dass man ja jeweils zwei Links machen könnte. Und ich habe noch einen im Petto. Und zwar lautet der wie folgt, auf Spanisch. China's AI-Boom creates new marketplace to rent human faces. Und jetzt nochmal auf Französisch. In China können Menschen jetzt irgendwas zwischen 15, bis 700 Dollars einchecken, wenn sie ihr Gesicht für AI-Werbung hergeben. Finde ich spannend.

Luke

Das ist echt crazy.

Em

Finde ich verrückt.

Luke

Ist immer noch die Frage, warum würde man das wollen, aber gut, es ist, ja.

Em

Ich wäre ziemlich stolz drauf. Dann würde ich mein Gesicht überall vermieten. Nee, lieber nicht.

Luke

Lieber nicht, ne?

Em

Lieber nicht. Ja. Das müsst ihr euch nicht antun. Das muss ich mir selber nicht antun. Für 15 Dollar.

Luke

Ja, aber vielleicht kriegst du ja auch 700 Dollar oder 600 oder 400. Du weißt es ja nicht.

Em

So ein verrückter Marktfress.

Luke

Ja. Aber da gab es doch auch mal so eine andere Plattform, wo man quasi, wo KI-Agenten Menschen anstellen konnten, Dinge zu tun. Ich habe leider den Namen vergessen von dieser Plattform. Rent a Human war es, glaube ich. Ist nicht mehr. Und da konnte man sich als Mensch anmelden und von einem KI-System beauftragt werden.

Em

Ich will diesen Fahrstuhl haben, ich muss hier weg.

Luke

Genau, I don't want to live on this planet anymore, um die Folgen mit noch mehr Memes vollzustopfen. Ja, genau, also Ende. Ende. Ende mit Abschweifung. Yes, so. Dann, wie immer, der Hinweis an euch, liebe Leute da draußen, an den Empfangsgeräten. Ihr könnt diese Links, die wir uns hier hin und her schicken oder die wir euch jetzt erzählt haben, die Links im Turbo Gang hier, die schicken wir uns auch immer hin und her, Em und ich. Und wenn ihr Lust darauf habt, die direkt zu hören oder euch anschauen zu können vielmehr, ohne eine Folge von uns zu hören und bis ganz zum Ende von den Turbo Links zu warten, dann könnt ihr da auch einfach mitlesen. So schnell wie ihr wollt. Es gibt wie immer zwei Arten. Einmal langsam und konzentriert den E-Mail Newsletter, der einmal in der Woche dienstags erscheint mit den News, die wir in den letzten sieben Tagen gefunden haben. Und einmal die andere Variante ist sekundenschnell und zwischendrin. Da haben wir einen Telegram-Kanal eingerichtet, weil das am einfachsten ging. Und da werden die Links sofort reingeschickt, wenn ich den schicke oder er mir schickt und wir geben auch immer zu jedem Link noch so ein bisschen Kontext dazu. Also schicken nicht einfach nur den Link und ihr müsst selber rausfinden, was sich dahinter versteckt oder so. Einen halben Satz oder zwei ganze Sätze schreiben wir dann schon noch dazu. Wie kommt ihr da dran? Ganz einfach. www.letzends.de slash Newsletter. Ganz einfach. Oder ihr klickt hier in den Shownotes. Besten Podcast-Player der Welt, den ihr installiert habt. Wenn ihr bei Spotify seid, könnt ihr keine Links erklicken. Ist vielleicht nicht so ein guter Podcast-Player. Naja, aber da könnt ihr auf jeden Fall ganz einfach einsteigen. Letzends.de slash Newsletter.

Em

Genau.

Luke

Dann bleibt uns nichts anderes zu sagen, als gehabt euch wohl.

Em

Letztens.de.

Luke

Wir freuen uns, wenn ihr weiter zuhört und bis zum nächsten Mal.

Em

Eure digitale Ausstiegsstrategie für die schöne neue Welt. Auf Wiederhören.

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